Prof. Dr. Adolf KarlingerDie Vision des Gründers Monsignore Prof. Dr. Adolf Karlinger

Ein Haus für die Jugend zu schaffen, um Erfahrungen außerhalb des Elternhauses zu sammeln, Begegnungen und Treffen zwischen Jugendlichen möglich zu machen, damit Neues erlebbar wird und das Tor zur Welt zu öffnen.

Die kritische pädagogische Auseinandersetzung im Karlinger- haus bei der Arbeit mit der Jugend erfolgt am Puls der Zeit. Probleme der Jugend sind aufzunehmen und im geschützen Rahmen des Karlingerhauses aufzubereiten. Das Karlingerhaus ist ein Haus der Dynamik und dient der Jugend.

Die Vision des Gründers setzt das Team des Karlingerhauses um.

 

Biografie Monsignore Prof. Dr. Adolf Karlinger:

Geboren am 16. März 1938 in Königswiesen führte ihn seine Ausbildung in die Klosterschule nach Schlierbach. Geprägt von der Erfahrung, dass Kirche Räume öffnen, Horizonte weiten, Kameradschaft und Freundschaft fördern, mit einer sinnvollen von der Freude durchdrungenen Lebensgestaltung anregen und dass Kirche eine geistige Heimat schaffen kann, trat er als ,,Gotthard“ in den Zisterzienserorden ein. Seine theologische Ausbildung führte ihn an die theologische Fakultät nach Innsbruck und ins Canisianum.

Seine Dissertation über die religiöse Situation der Jugend Tirols gibt sein Lebensthema an: den Einsatz für die Jugend. Praktische Erfahrungen in der Seelsorge in der Pfarre St. Paulus ließen in ihm den Entschluss reifen, in die Diözese Innsbruck zu wechseln. Für 20 Jahre wirkte er als Religionslehrer am Reithmanngymnasium, begründete das Jugendzentrum St. Paulus, baute in Königswiesen das Karlingerhaus auf einem geerbten Grundstück, organisierte Sommerschulen, Jugendlager, Jugendreisen, Ferienaktionen für Tschernobylkinder und war selber immer dabei. Als Leiter der Erzieherschule in Pfaffenhofen, als Praxisbegleiter künftiger Religionslehrer und dann als Direktor des Religionspädagogischen Instituts war er leitend in der Ausbildung und Fortbildung tätig und wurde dabei auch für viele ein gefragter Begleiter, Berater und Freund.

Seine Heimat ist immer Königswiesen geblieben. Er ist Ehrenbürger. Zu Hause war er in der ganzen Welt. Vielen hat er durch seine Reisen den christlichen Glauben als eine Botschaft der Freude erschlossen. Durch seine Beiträge in Radio und Femsehen wurde er weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannt.

Nach überstandener schwerer Krebserkrankung wagte er nach seiner staatlichen Pension noch einmal einen Aufbruch in ein ganz neues Land. Er wurde Pfarrer in Saggen. Fast 14 Jahre hat er in dieser seiner Pfarre tatkräftig gewirkt und dem Evangelium sein persönliches Gesicht gegeben.